Goethe als jugendlicher Liebhaber – Teil 1: Kätchen

Welche Wonne! – Welcher Schmerz!

Das sei einer von diesen Augenblicken, schreibt der junge Goethe im November des Jahres 1767 stark erregt an seinen Freund Ernst Wolfgang Behrisch, legt den angefangenen Brief dann aber beiseite und schneidet sich eine Schreibfeder, um sich zu beruhigen. Eine Stunde später, die Uhrzeiten sind auf dem Brief notiert, vermeldet er, sein Blut liefe nun stiller, er könne ruhiger reden. „Ob vernünftig? das weiß Gott. Nein, nicht vernünftig.“ Und in der Tat, es folgt eine recht wirre Geschichte, in der wir Goethe als rasenden Liebhaber erleben. Überhaupt beginnt nun ein mehrjähriges Trauerspiel, in den Hauptrollen Johann Wolfgang, nebst Katharina, Friederike und Charlotte. Seine Bemühungen hinsichtlich der genannten Protagonistinnen verliefen jedenfalls in allen Fällen verdrießlich und für den jungen Mann zweifellos verwirrend. Aber der Reihe nach. „Goethe als jugendlicher Liebhaber – Teil 1: Kätchen“ weiterlesen